Pressemitteilung
Aktuelles
Letzte Änderung: Sa. 28. Jan. 2012 - 8.oo h


Förderantrag 2010
zum downloaden




Leitfaden
"Tiere in Not"
...WER HILFT WEITER?

Ab sofort ist die Tierschutzstiftung
über die E-Mail Adresse
tierschutzstiftung@web.de
zu erreichen.

"Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, 
was wir dafür bekommen, 
sondern das, 
was wir dadurch werden."

John Ruskin



Menschen -- Tiere -- Umwelt
Tierschutz ist auch Klimaschutz

Die Tierschutzstiftung Saar veranstaltet gemeinsam mit dem BUND Saar 
im Jahr 2012 mehrere Vortragsreihen zu den Themen 

Massentierhaltung und deren globale Auswirkungen.

12 Milliarden Tiere werden alleine in Deutschland jedes Jahr gegessen. 
Hühner, Schweine und Kühe, aber auch immer mehr Fische leiden Qualen 
in ihrem kurzen Leben in der industriellen Tierhaltung. 

Durch die Massentierhaltung geraten Klima, Boden, Trinkwasserressourcen und 
Artenvielfalt weltweit immer stärker unter Druck, 
leiden immer mehr Menschen Hunger --- sie gefährdet unsere Lebensgrundlagen 
auf dem Planeten Erde und die Ernährung einer schnell wachsenden Weltbevölkerung. 
Der Vortrag zeigt neben den ökologischen, ethischen, gesundheitlichen und sozialen Aspekten 
der Massentierhaltung, welche Probleme sie global und regional verursacht und 
was jeder Einzelne dagegen tun kann.

Der Vortrag mit Diashow ist kostenlos. 
Um Vorort-Spenden in die Spendendose wird gebeten.

Folgende Termine stehen bereits fest:

08. März 2012 um 19.00 Uhr in der Gemeinde Mandelbachtal
24. April 2012 um 19.00 Uhr in Losheim
24. Mai 2012 um 19.00 Uhr in Saarbrücken im Haus der Umwelt
21. Juni 2012 um 19.00 Uhr im Landkreis St. Wendel
06. September um 19.00 Uhr in Neunkirchen

Die genauen Örtlichkeiten werden rechtzeitig bekanntgegeben. 
Anmeldungen sind unter 
tierschutzstiftung@web.de oder unter 
0681-501 4756 
zwischen 08.00 Uhr und 14.00 Uhr 
möglich.



Aktion Fair Play in der Saarbrücker City
Sa. 7. Jan. 2012

Die Tierschutzstiftung Saar war vor Ort
und hat die Aktion Fair Play
tatkräftig unterstützt.

Hierbei geht es bundesweite Proteste 
gegen die Massentötungen von Straßentieren
anlässlich der bevorstehenden 
Fussball Europameisterschaft 2012 in der Ukraine.

Bild 2:
Links Herr Werner Kirsch 
Vorstandsvorsitzender 
Tierschutzstiftung Saar




Was passiert in der Ukraine?

http://aktion-fair-play.jimdo.com/



Notfall

Diese beiden 10 Jahre alten Islandhündinnen sind 
wegen Krankheit des Besitzers im Tierheim München abgegeben worden. 
Sie sind Geschwister und waren nie getrennt. 
Von daher suchen wir eine tierlieben Menschen/Familie, 
die beide zusammen nimmt. 
Islandhunde können locker 16 oder 17 Jahre alt werden, 
die beiden sind fit und leiden sehr im Tierheim.

Anfragen an das Tierheim München oder an die Tierschutzstiftung Saar.

Vina und Vif vom Schloss Neubronn

geb. 16.07.2001

Tierschutzverein München
Riemer Strasse 270
81829 München

Auskünfte bekommt ihr unter 089 / 921 000 26.
N.Meixner@tierheim-muenchen.com
www.tierheim-muenchen.com



Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke und keine Wegwerfartikel

Weihnachten ist für viele Menschen ein Fest der Freude und der Liebe. 
Leider trifft dies für viele Tiere nicht zu.
Oft werden sie unüberlegt und spontan als Weihnachtsgeschenk angeschafft. 
Den Entschluss, „Familiennachwuchs“ zu bekommen, 
sollte man jedoch nicht leichtfertig treffen.
Nicht selten stellt sich schon am ersten Weihnachtsmorgen die Frage, 
welche Ansprüche und Bedürfnisse das Tier eigentlich hat.

Spätestens im neuen Jahr geht es dann richtig rund. 
Das niedliche Kaninchen verteilt beim Spielen die Einstreu im ganzen Raum, 
die Meerschweinchen sind zu laut, der Hamster wird erst nachts aktiv, 
die Mutter reagiert allergisch auf den Hund, 
die „Mietze“ wetzt ihre Krallen am Ledersofa  – jetzt erst merkt der Tierhalter, 
dass er nicht in der Lage oder auch einfach nicht bereit ist, 
das Tier artgerecht zu versorgen.

Ein Tier ins Haus zu nehmen, bedeutet Verantwortung zu übernehmen, 
jeden Tag, ein Tierleben lang.
Und wie in jedem Jahr sind die Tierheime nach Weihnachten voll mit den Tieren, 
die in weihnachtlicher Vorfreude gekauft wurden.

Bitte helfen Sie mit, dies zu verhindern. Schon jetzt sind unsere Tierheime überfüllt.

Sie können Tierelend vermeiden, 
wenn Sie folgendermaßen vorgehen:
Klären Sie im Vorfeld, wer - bei jedem Wetter  - mit dem Hund Gassi geht, 
wer kümmert sich um das Katzeklo, wer macht den Käfig sauber? Wer kann sich um das Tier kümmern, wenn man in Urlaub fährt?
Informieren Sie sich bei einem Tierarzt über die anfallenden Routinekosten. 
Selbst ein gesundes Tier muss jährlich geimpft und regelmäßig entwurmt werden, 
braucht Floh- und Zeckenschutz, 
hat mal Ohrmilben oder etwas anderes.

Haben Sie sich für die Anschaffung eines Haustieres entschieden, 
legen Sie statt eines lebenden Tieres ein passendes Stofftier mit Gutschein unter den Baum. 
Kaufen Sie passende Fachbücher, damit der Beschenkte sich informieren kann. 
Auch Zubehör, wie ein Körbchen oder ein Katzenkratzbaum kann unter den Weihnachtsbaum.

Für Tiere bedeutet das Weihnachtsfest oft schon in der gewohnten Umgebung Stress. 
Von daher ist der Trubel an Weihnachten absolut nicht geeignet,
einem neu dazugekommen Tier die Angst zu nehmen und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Nach den Feiertagen können Sie in aller Ruhe 
in den Tierheimen Ihrer Umgebung nach dem passenden Tier suchen und 
schon im Vorfeld eine Beziehung zu dem neuen Familienmitglied aufbauen.

Der Vorstand der Tierschutzstiftung Saar bedankt sich bei allen Tierfreunden 
für Ihr Engagement im Jahr 2011 und 
wünscht Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2012!



Offener Brief
der Tierschutzstiftung Saar
an den
Landesjägermeister Schober
Saarbrücken, den 12. Mai 2011

Sehr geehrter Herr Schober,
mit Nachdruck weisen Stiftungsrat und Vorstand der Tierschutzstiftung Saar Ihre
Äußerungen bezüglich der Wildtierauffangstation in dem Artikel der Saarbrücker
Zeitung vom 09. Mai zurück. Zitat: “Dann werden dort auch weniger Tiere gequält,
dann erhalten dort weniger Tiere eine Fehlprägung und es haben rein strafrechtlich
gesehen weniger Fälle von Wilderei stattgefunden.“ Da diese Passage in wörtliche
Rede gesetzt wurde, müssen wir davon ausgehen, dass es von Ihnen auch so
gesagt wurde. Wir fordern Sie auf, Ihre haltlosen Äußerungen zurückzunehmen.
Die Saarländerinnen und Saarländer haben es begrüßt, dass am 15. März 2008
nach langen und intensiven Planungen auf dem Gelände der Waldarbeiterschule in
Eppelborn eine Wildtierauffangstation für das Saarland am Standort Eppelborn
eröffnet wurde. Ohne die Unterstützung der Landesregierung und des SaarForst
Landesbetriebes wäre dies nicht möglich gewesen.

Bis zur Öffnung der WTA stellte der Fund verletzter, verwaister oder anderweitig
hilfsbedürftiger wildlebender Säugetiere ein großes Problem im Tier- und Artenschutz
dar: Zum einen sind die bestehenden Tierheime, die auf die Aufnahme von
Haustieren eingerichtet sind, schon mit Hunden und Katzen überfüllt und nicht in der
Lage, zusätzlich Wildtiere auf zu nehmen. Darüber hinaus ist dies auch aus
tierseuchenrechtlichen Gründen problematisch. Zum anderen erfordert die Pflege
und Fütterung dieser Tiere spezielles Fachwissen, ist sehr schwierig und zeitintensiv,
insbesondere unter dem Aspekt, dass diese Tiere möglichst bald in die Natur
zurückgeführt werden sollen.

In Eppelborn kann die Versorgung von sonst wild lebenden Säugetieren unter
optimalen Bedingungen erfolgen.
Wir stellen fest:

1. Ihre Äußerungen über die Wildtierauffangstation sind absolut haltlos. In der
Wildtierauffangstation werden keine Tiere gequält! Verletzte, verwaiste Tiere werden
gepflegt bis sie wieder in die Natur zurück geführt werden können.
2. Auch der Vorwurf der Wilderei ist unbegründet, denn alle Tiere sind
ordnungsgemäß gemeldet und in dem vom Landesamt für Gesundheit und
Verbraucherschutz vorgeschriebenen Bestandsbuch erfasst.
3. Es erfolgt keine Fehlprägung der Wildtiere. Der Kontakt zu den Tieren wird auf das
notwendigste beschränkt, um eine Rückführung in die Natur zu gewährleisten
Die Station wird von Polizei und Feuerwehren und den Bürgerinnen und Bürgern, die
Hilfe für verletzte und verwaiste Tiere suchen, sehr gut angenommen.
Alleine im letzten Winter wurden auf der Station über 60 Igel versorgt und erfolgreich
ausgewildert.

Zurzeit werden einige Eichhörnchen ausgewildert. Die meisten waren durch
unüberlegte Baumfällarbeiten aus dem Nest gefallen.
Ohne die vielen ehrenamtlich engagierten Helfer/innen, welche Ihre Freizeit und Kraft
für diese Tiere einsetzen, wäre dies so nicht möglich.
Sehr geehrter Herr Schober,
die Tierschutzstiftung Saar ist jederzeit für eine sachliche Diskussion offen.
Voraussetzung dafür wird es sein, dass Sie Ihre diskriminierenden Äußerungen
zurücknehmen. Eine Entschuldigung wäre angebracht - bei der Tierschutzstiftung
Saar, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des SaarForst Landesbetriebs und
bei den ehrenamtlichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, ohne die der Betrieb der
Wildtierauffangstation und die fachgerechte Betreuung der in Not geratenen Tiere
nicht möglich wäre.

Wir laden Sie ausdrücklich ein, die Wildtierauffangstation zu besuchen, damit Sie
sich von der Unrichtigkeit Ihrer Darstellung selbst überzeugen können. Einen Termin
mögen Sie mit der Geschäftsführung im Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr
vereinbaren.
Sollten Sie Ihre Behauptungen aufrecht erhalten, behalten wir uns rechtliche Schritte
vor.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Kirsch

(1. Vorstandsvorsitzender)